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Würfel Seite 4 von 6

Verdeckt · hinten

Recht

Ist sie rechtssicher?

Rechtliche Anforderungen sind auf den ersten Blick oft unsichtbar. Trotzdem gehören sie zu jeder professionellen Webseite und schützen sowohl Besucher als auch Betreiber.

Rechtliche Themen werden häufig erst beachtet, wenn bereits Probleme entstanden sind. Wer sie von Anfang an sauber umsetzt, spart später Zeit, Geld und unnötigen Ärger.

So prüfen wir: Geprüft wird, was von außen sichtbar ist: Verschlüsselung, Cookies vor der Einwilligung, Impressum, Datenschutzerklärung, eingebundene Schriften und Dienste. Eine Rechtsberatung ist das nicht.

SSL / HTTPS

Ist die Verbindung verschlüsselt?

SSL beziehungsweise HTTPS verschlüsselt die Verbindung zwischen Webseite und Besucher. Dadurch werden übertragene Daten vor dem Zugriff Dritter geschützt.

Eine verschlüsselte Verbindung ist heute Standard und schafft Vertrauen bei Besuchern sowie Suchmaschinen.

Jede Webseite sollte ausschließlich über HTTPS erreichbar sein. Eine unverschlüsselte Webseite wirkt unsicher und entspricht nicht mehr dem heutigen Stand der Technik.

Consent

Entscheiden Besucher selbst über Cookies?

Consent bedeutet, dass Besucher selbst entscheiden können, welche Cookies oder externen Dienste aktiviert werden. Erst nach einer gültigen Einwilligung dürfen entsprechende Inhalte geladen werden.

Ein korrekt eingerichteter Consent-Banner schützt die Privatsphäre der Besucher und hilft dabei, gesetzliche Anforderungen einzuhalten.

Häufig sehen Cookie-Banner gut aus, blockieren technisch aber keine Cookies oder Dienste. Entscheidend ist die Funktion – nicht das Design.

Impressum

Ist klar, wer die Webseite betreibt?

Das Impressum enthält die gesetzlich vorgeschriebenen Angaben zum Betreiber einer Webseite. Dazu gehören je nach Unternehmen unter anderem Name, Anschrift und Kontaktmöglichkeiten.

Es sorgt für Transparenz und zeigt Besuchern, wer für die Inhalte verantwortlich ist.

Fehlende oder veraltete Angaben gehören zu den häufigsten Fehlern auf Unternehmenswebseiten. Das lässt sich mit wenig Aufwand vermeiden.

Datenschutz

Wissen Besucher, was mit ihren Daten passiert?

Die Datenschutzerklärung informiert Besucher darüber, welche personenbezogenen Daten verarbeitet werden und zu welchem Zweck dies geschieht.

Sie schafft Transparenz und erklärt den Einsatz von Formularen, Cookies, Analyse-Tools oder externen Diensten.

In der Praxis passt die Datenschutzerklärung oft nicht mehr zur tatsächlich eingesetzten Technik. Deshalb sollte sie regelmäßig überprüft werden.

Lokale Fonts

Bleiben Schriften auf dem eigenen Server?

Schriftarten können direkt auf dem eigenen Server gespeichert werden, anstatt sie von externen Anbietern zu laden. Dadurch werden beim Seitenaufruf keine unnötigen Daten an Dritte übertragen.

Lokale Fonts verbessern den Datenschutz und sorgen gleichzeitig für mehr Kontrolle über die Webseite.

Viele Webseiten laden Schriftarten noch immer direkt von Google oder anderen Diensten. Das lässt sich heute meist problemlos vermeiden.

Externe Inhalte

Sind fremde Dienste sauber eingebunden?

Externe Inhalte stammen von anderen Anbietern, beispielsweise Google Maps, YouTube, Vimeo oder Social-Media-Plattformen. Sie erweitern eine Webseite um zusätzliche Funktionen.

Da dabei häufig personenbezogene Daten übertragen werden, sollten solche Inhalte bewusst und datenschutzkonform eingebunden werden.

Externe Inhalte gehören nur dorthin, wo sie dem Besucher wirklich einen Mehrwert bieten.

Tracking

Wird nur gemessen, was nötig ist?

Tracking erfasst Informationen darüber, wie Besucher eine Webseite nutzen. Dazu gehören beispielsweise Analyse- oder Marketingdienste.

Diese Daten können helfen, eine Webseite zu verbessern, müssen aber transparent und datenschutzkonform verarbeitet werden.

Eingesetzt werden sollte nur das Tracking, das tatsächlich benötigt wird. Weniger ist hier häufig mehr.

Formulare

Sind Formulare sparsam und sicher?

Kontaktformulare verarbeiten personenbezogene Daten wie Namen, E-Mail-Adressen oder Telefonnummern. Deshalb sollten sie technisch sicher und datenschutzkonform umgesetzt werden.

Es sollten nur die Daten abgefragt werden, die wirklich notwendig sind, und alle Eingaben verschlüsselt übertragen werden.

Häufig haben Formulare unnötige Pflichtfelder oder keine Datenschutzhinweise. Ein gutes Formular ist einfach, verständlich und auf das Wesentliche reduziert.

Wie steht deine Webseite da?

Der Würfeltest sieht sich alle sechs Seiten an. Du nennst die Adresse, wir schicken dir das Ergebnis per Mail.

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